Psychomotorik

Psychomotorik ist eine Sport-Spiel-Stunde der anderen Art.

Psychomotorik bedeutet, das Kind in seinem In-der-Welt-Sein so zu begleiten, dass es von seinem inneren Lebensplan her lernen und sich mit der Welt vertraut machen kann.

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  • das Kind macht körperliche Erfahrungen, forscht, wiederholt und experimentiert
  • das Kind freut sich, ist mutig oder scheu, erlebt Erfolg und Misserfolg
  • das Kind begreift Räume, Materialien, Schwerkraft, Gewicht und Oberflächen
  • das Kind spielt, plant, baut, zerstört und entwickelt neues.
  • das Kind erfährt sich in seiner Kraft und auch in seiner Begrenztheit, allein und im Spiegel der Gruppe.

 

Aufbau der Stunde:

Die Psychomotorikstunde folgt einem festen Stundenaufbau, der immer gleich ist und den Kindern dadurch Sicherheit vermittelt: Bewegungsspiele zum Ankommen, ein experimenteller Teil zu einem bestimmten Material (Seile, Bälle, auch klassische Turngeräte, alltägliche Gegenstände wie Klobürsten oder Zeitungspapier u.v.m.), eine Spielphase und ein entspannender Ausklang.

Ziel dabei ist es, jedem Kind ein ihm gemäßes Angebot zu machen, sodass es seine Bewegungsfreude ausleben und neue motorische Erfahrungen sammeln kann.

 

Kompetenzen:

In der Psychomotorikstunde werden die Kompetenzbereiche Sach- und Materialkompetenz, soziale Kompetenz, Ich-Kompetenz (Wahrnehmungsfähigkeit + motorische Kompetenz, Sprache, Ausdruck, Emotion) gefördert.

 

Für wen?

Psychomotorik ist grundsätzlich für alle Kinder bereichernd. Kinder mit besonderem Förderbedarf profitieren von der kleinen, stabilen Gruppe, der tragfähigen Beziehung zu mir als Bezugsperson und speziellen Impulsen je nach Förderbedarf.

Mittelpunkt der Arbeit ist immer das Kind mit seinen Stärken, seiner Einzigartigkeit und seinem Schatz an Möglichkeiten.